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Erfahrungen mit dem Audi Q5 Hybrid

Den Audi Q5 Hybrid haben wir euch zuletzt ja bereits kurz vorgestellt, wie aber fährt und lebt es sich mit ihm, was sind seine Stärken und Schwächen? Das findet ihr in Zukunft hier!

Nun gut, Early Adopter sind wir nicht mehr wirklich, Autos mit Hybridantrieb gibt es mittlerweile auch in Großserie schon eine ganze Weile, dennoch sieht man sie in Deutschland immer noch vergleichsweise selten. Nach ein paar Wochen mit dem Audi Q5 fragt man sich doch ein wenig warum eigentlich, denn manche Vorteile zeigen sich schnell, vor allem der vergleichsweise moderate Verbrauch in der Stadt. Zugegeben, wir haben das Auto gebraucht gekauft wo es mehr oder weniger genauso viel kostet wie ein vergleichbarer Benziner, für technikaffine Menschen eine vergleichsweise leichte Entscheidung. Der Hauptgrund für die sehr sparsame Verbreitung zeigt sich nämlich bei einem Blick auf den Neupreis, der ca. 10.000 Euro (!) über dem eines vergleichbaren Benziner lag - da nützen auch geschätzte reale zwei Liter weniger Verbrauch in der Stadt nicht viel damit die Rechnung aufgeht. Zum gleichen Preis aber sollte der Minderverbrauch und die (wenn auch mit maximal 3km kurze) Freude am rein elektrisch fahren das höhere Risiko durch die komplizierte Technik ausgleichen, soweit zumindest die Theorie.

Audi Q5 Hybrid_3

 

Erfahrungen Teil 1 - Was merkt man von der ganzen Technik?

Genau, was merkt man eigentlich vom Hybridantrieb im Q5? Nun gut, im Grunde oder anders gesagt im besten Fall gar nichts. Vor allem im mittleren Geschwindigkeitsbereich, z.B. auf Landstraßen ist subjektiv kein Unterschied zu jedem anderen Auto mit Verbrennungsmotor zu bemerken, zwar rollt man (bzw. segelt man wie die Hersteller sagen) gelegentlich mit abgeschalteten Verbrennungsmotor dahin, zu hören oder zu spüren ist davon allerdings nichts, die Abrollgeräusche der Reifen sind das wesentliche was man hört - alles fühlt sich an wie einem ganz normalen Audi Q5. In der Stadt wiederum fällt das Zu- und Abschalten des Elektro- bzw. Benzinmotors gelegentlich deutlich mehr auf, gelegentlich ruckelt oder bockt es leicht. Ganz allgemein braucht die Antriebseinheit nach beherztem Tritt auf das Gaspedal einen ganzen Moment zum Verschnaufen bevor es vorwärts geht, die ist wohl der Kombination von Turbo- und Elektronik des Elektromotors geschuldet, im Ergebnis fühlt es sich an wie ein großes Turboloch - nicht ganz mein Geschmack. Auf der Autobahn merkt man im Prinzip ähnlich wie auf der Landstraße nicht viel von all der komplizierten Technik, was mich allerdings stört ist das segeln, also das dahingleiten wenn man vom Gas geht, es fehlt die bei normalen Autos deutlich spürbare Verzögerung der Motorbremse, eine einstellbare Rekuperation wäre hierbei wünschenswert. So aber ist es weit schwerer bei zügiger Fahrt ohne Bremse auszukommen und nicht ungewollt zu dicht aufzufahren sobald langsamere Fahrzeuge vor einem sind.

 

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