Kos Stadt und Umgebung

Kos Stadt ist die Hauptstadt und der Verwaltungssitz der gleichnamigen griechischen Insel und hat ca. 19.000 Einwohner. Die Stadt ist nicht nur die größte Stadt von Kos sondern auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Insel. Die lange Geschichte der Besiedelung im Stadtgebiet reicht zurück bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. Entsprechend ihrer langen Geschichte und ihrer heutigen Bedeutung finden sich in Kost Stadt und Umgebung zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Die Johanniterfestung Neratzia liegt malerisch auf einer schmalen Halbinsel östlich des Hafens von Kos Stadt. Das vermutlich im 14. Jahrhundert erbaute Kastell grenzt nördlich an einen Palmenboulevard der heute an Stelle eines früheren Wassergrabens verläuft. Der einzige Zugang zur Festung ist eine Steinbrücke über den Palmenboulevard zur Platia Platanou.

Das Türkische Bad (Hamam), das alte Frauenbad von Kos Stadt liegt hinter dem Gerichtsgebäude, am Durchgang zum Platia Platanou (Platanenplatz) mit der Platane des Hippokrates. Der Hamman wurde im 17. Jahrhundert errichtet, allerdings durch das Erdbeben 1933 stark beschädigt. Während der italienischen Besetzungszeit wurde er wieder aufgebaut und noch bis 1948 als türkisches Bad betrieben.

In der Nähe des Hafens, mitten in Kos Stadt befindet sich ein weitläufiges Ausgrabungsgebiet das frei zugänglich ist. Es liegt entsprechend dem antiken Straßenniveau etwas tiefer als die Umgebung zwischen Elefthérias Platz, der Straße Nafklirou, dem Platia Platanou (Platanenplatz mit Platane des Hippokrates) und der Straße Leoforos Ippokratous.  Zu sehen sind Überreste von Teilen der antiken Agorá, der angrenzenden Gebäude und einige schöne Mosaikböden.

Der Altar des Dionysos ist eine kleine Ausgrabungsstätte mit den erhaltenen steinernen Überresten einer dem Gott Dionysos geweihten Tempelanlage aus dem 2. Jh. v. Chr.. Der hellenistische Altar ist pi-förmig angelegt und hat als Besonderheit eine flache Zugangsrampe an der vierten Seite statt der üblichen Treppe. An der Umfassungsmauer befand sich ein Fries mit dionysischer Thematik.

Das Archäologische Museum von Kos befindet sich heute, zentral gelegen am Eleftherías Platz, in einem 1936 unter italienischer Herrschaft erbauten, denkmalgeschütztem Gebäude. Es zeigt die wichtigsten archäologischen Funde von Kos. Die meisten der Funde wurden bei den archäologischen Untersuchungen nach dem Erdbeben im Jahr 1933 ausgegraben.
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